FAhrberatung

Was ist ein Fahrberater?

Bei der Fahrberatung macht der/die AutofahrerIn mit dem Fahrberater eine Probefahrt. Bestandteile sind: Fragen nach Fahrproblemen, Kontrolle von korrektem Fahren, systematische Überprüfung der im Alter häufig vorkommenden Fahreinschränkungen, Tipps und Übungen für sicheres Fahren sowie Besprechung individueller fahrerischer Vorsichtsmassnahmen. 

 

Nach der Probefahrt erhält der/die AutofahrerIn Auskunft über seine/ihre aktuelle Fahrkompetenz. Schwächen und Fehler werden offen angesprochen. Der Fahrberater teilt klar mit, ob aus seiner Sicht die Fahrkompetenz, die Korrektheit und die Sicherheit der Fahrweise für die Verkehrszulassung  noch genügend gut ist. Selbstverständlich ist der Umgang mit den älteren FahrerInnen einfühlsam und freundlich. Die Beurteilung, ob gut oder schlecht, wird begründet. Die Fahrberatung  ist eine private Analyse, welcher sich der/die ältere FahrerIn freiwillig unterzieht. Sie hat mit der Fahreignungsbeurteilung anlässlich der obligatorischen medizinischen Kontrolluntersuchung ab 70 nichts zu tun.

Schweizerischer Fahrberater Verein SFV

Die Partnerschaft zwischen FahrerIn, Hausarzt und Fahrberater. Ein Auto lenken darf, wer über genügend gute gesundheitliche und fahrerische Voraussetzungen, das heisst gesundheitliche Fahreignung und Fahrkompetenz, verfügt. Auf privater Ebene wird der/die ältere FahrerIn für die Gesundheit am besten vom Hausarzt, für das Fahren vom Fahrberater beraten.

Was möchte mit der Fahrberatung erreicht werden?

Wichtigstes Ziel ist die unfallfreie Fahrweise. Der/die SeniorIn soll möglichst lange sicher am Verkehr  teilnehmen und zum richtigen Zeitpunkt freiwillig und innerlich überzeugt seinen Ausweis abgeben können.